Megatrend Convenience – Fertigprodukte mit dem QS-Prüfzeichen nehmen zu

(Quelle: QS)

Ob Fleischspieße mit Paprika, Gyrospfanne mit Zwiebeln, Cevapcici mit Reis oder „klassisch“ das Cordon Bleu – auf all diesen Produkten im Lebensmitteleinzelhandel kann man das QS-Prüfzeichen finden. In den vergangenen Monaten ist der Anteil an QS-Produkten im Sortiment der vorgefertigten Lebensmittel gestiegen. Derzeit bieten 24.500 Filialen des Lebensmitteleinzelhandels Fleisch, Wurst und Schinken sowie jetzt auch verstärkt Convenience Produkte mit dem QS-Prüfzeichen an.    

28 Prozent des wöchentlichen Gesamtbedarfs an Lebensmitteln werden mit Fertiggerichten abgedeckt (Mafowerk GmbH, 2015). Im Jahr 2014 betrug der Umsatz mit gekühlten Convenience Produkten 1,77 Mrd. Euro und ist damit im Vergleich zu 2010 um 20 Prozent gestiegen (LPV Media GmbH, 2015). Die Nachfrage nach einfachen und schnell zubereiteten Lebensmitteln wird größer. QS kann einen entscheidenden Beitrag für die Qualitätssicherung leisten.

Die Kennzeichnung von Convenience Produkten mit dem QS-Prüfzeichen ist klar geregelt und unterstützt die Unternehmen, die ihren Einsatz für sicherere Lebensmittel mit dem QS-Prüfzeichen deutlich machen wollen. Dahingehend wurden die Leitfäden Verarbeitung von Fleisch und Fleischwaren“ sowie „Bearbeitung/Verarbeitung von Obst, Gemüse und Kartoffeln“ im Rahmen der Revision 2017 erweitert und ausgebaut. Die Anlage 7.2 QS-Kennzeichnung bei Convenience Produkten mit speziellen Regeln für Lebensmittel mit einem Anteil an Fleisch und Obst, Gemüse oder Kartoffeln wurde um die Produktgruppe „zusammengesetzter Convenience Produkte“ ergänzt.

Mehr Transparenz und steigende Verbraucherakzeptanz

Durch die angepassten Regelungen sorgt QS bei der Kennzeichnung von Convenience Produkten für noch mehr Transparenz. „Für den Verbraucher ist eindeutig erkennbar, welche Zutaten den QS-Anforderungen entsprechen“, erklärt Robert Römer, bei QS verantwortlich für den Produktbereich Fleisch und Fleischwaren. Dadurch steigt die Verbraucherakzeptanz von Ready-to-Eat Lebensmitteln und die Palette an Produkten mit dem QS-Prüfzeichen wird noch größer und vielfältiger als bislang. „Gerade im sensiblen Bereich der Convenience Produkte ist das QS-Prüfzeichen ein sichtbarer Qualitätshinweis“, betont Römer.

Neue Kennzeichnungsregeln für zusammengesetzte Convenience Produkte

Bei zusammengesetzten Convenience Produkten müssen gemäß der Vorgaben im QS-System alle stückigen Zutaten aus Obst, Gemüse oder Kartoffeln, die einen Anteil von mindestens 10 Prozent ausmachen und unter den Geltungsbereich des Leitfadens Bearbeitung/Verarbeitung Obst, Gemüse, Kartoffeln fallen, als QS-Ware eingesetzt werden. Auch müssen Produkte deren Namen eine Zutat aus Obst, Gemüse oder Kartoffeln hervorheben, bspw. Paprikapastete, QS-Ware sein. Außerdem gilt weiterhin der Grundsatz: Alle eingesetzten Fleisch und Fleischwaren, für die im QS-System Anforderungen definiert sind, müssen zu 100 Prozent aus QS zertifizierten Betrieben stammen. Bei der Kennzeichnung zusammengesetzter Produkte ist eine Etikettenfreigabe durch QS vorgesehen, wodurch Fehldrucke vermieden und Missverständnisse im Vorfeld geklärt werden können.

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