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Mittlerweile ist bekannt: Die Wirtschaftsbeteiligten sitzen an einem Tisch und beraten darüber, wie ein „Mehr an Tierwohl“ in der Branche erreicht werden kann. Moderiert wird dieser Prozess von QS. Anlässlich des Jahreskongresses des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BpT) sprach Thomas Wengenroth von Tiergesundheit aktuell mit QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff über Tierschutzparameter und fragte dabei auch nach, was QS für den Tierschutz mache?
Im Interview sagt Dr. Nienhoff, dass die Leitfäden des QS-Systems bereits heute Tierschutzkriterien enthielten. Die Auditoren, die diese Kriterien überprüfen würden, bestätigten also auch: Was die Landwirte machen, ist tierschutzgerecht und gute fachliche Praxis.
Auf die Frage zur “Initiative zum Tierwohl“ erläutert Nienhoff die gemeinsame Gesprächsgrundlage der Beteiligten: Die Landwirtschaft zeigt sich bereit, sich im Bereich Tierwohl zusätzlich zu engagieren, wenn sichergestellt wird, dass die Mehrkosten dafür auch bezahlt werden. Dabei machte Nienhoff auch klar, dass es für die Landwirtschaft wichtig sei, dass das was extra sei, nicht zum QS-Standard gemacht werden dürfe. Was extra sei, müsse auch extra bleiben, weil es auch extra koste.